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Grundlagen9 Min. Lesezeit

Google Ads schalten: Schritt für Schritt zur ersten Kampagne

Google Ads selbst zu schalten, ist heute einfacher denn je. Du brauchst ein Google Ads Konto, ein Werbebudget und eine Kampagne. Schon können deine Anzeigen bei Google erscheinen, wenn potenzielle Kunden nach deinem Angebot suchen.

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Aber hier liegt auch die Herausforderung: Google macht es dir leicht, Geld für Werbung auszugeben. Ob du damit profitable Kunden gewinnst, ist eine ganz andere Frage.

Denn bei der Einrichtung musst du zahlreiche Entscheidungen treffen:

Welche Suchbegriffe möchtest du bewerben? Welche Keyword-Optionen nutzt du? Welche Gebotsstrategie passt zu deinem Konto? Und wie stellst du sicher, dass Google deine Kampagnen auf tatsächliche Kundenanfragen optimiert?

Eine falsche Einstellung kann dazu führen, dass du Geld für Klicks ausgibst, die dir wenig bringen.

In dieser Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deine erste Google Ads Suchkampagne erstellst, welche Einstellungen wichtig sind und welche Fehler du vermeiden solltest.

Und am Ende erfährst du, wie du vor dem Start einschätzen kannst, ob sich Google Ads für dein Unternehmen überhaupt lohnt.

Schritt 1: Ein Google Ads Konto erstellen

Google teilt die Registrierung in drei Schritte: Du gibst Informationen zu deinem Unternehmen an, wählst Zielvorhaben und Budget für eine erste Kampagne und hinterlegst deine Zahlungsdetails1. Google empfiehlt, zuerst das Konto zu erstellen und danach die Kampagne. Die Vorschläge für eine Kampagne kannst du dabei überspringen1.

Wenn du ein Konto erstellst, musst du Zahlungsinformationen angeben2. Achte dabei auf die Zeitzone: Sie wirkt sich auf deine Berichte, Statistiken und Abrechnungen aus1.

Danach legst du eine Suchkampagne an. Google nennt als Vorteil eine einfache Einrichtung: Anzeigen lassen sich einfach erstellen, besondere Assets brauchst du nicht3.

Schritt 2: Kampagnenziel und Conversion-Tracking festlegen

Als Zielvorhaben wählst du Umsatz, Leads oder Website-Traffic. Für eine Suchkampagne brauchst du mindestens ein Conversion-Zielvorhaben3.

Eine Conversion ist eine Aktion, die für dich wertvoll ist, etwa eine Anmeldung oder ein Anruf. Mit der Conversion-Analyse siehst du, welche Keywords, Anzeigen und Kampagnen zu diesen Aktionen führen4. Erfasst du nur Klicks, weißt du nicht, ob aus einem davon eine Anfrage wurde.

Ein abgeschicktes Formular erfasst Google Ads als Web-Conversion5, Anrufe über deine Anzeigen zum Beispiel ab einer Mindestdauer, die du festlegst6. Ohne Conversion-Tracking kannst du die Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ nicht nutzen7. Wie du Formulare, Anrufe und spätere Aufträge misst, steht im Abschnitt Kannst du messen, welche Anzeige eine Anfrage bringt?.

Schritt 3: Die Zielregion bestimmen

Du wählst die Standorte, an denen deine Anzeigen erscheinen sollen, und kannst einzelne Standorte darin ausschließen3. Möglich sind Länder, Regionen und ein Umkreis um einen Standort8.

Standardmäßig erreichst du dabei Menschen, die sich in deiner Zielregion aufhalten, und Menschen, die sich für sie interessieren. In den erweiterten Standortoptionen kannst du das auf Menschen beschränken, die sich gerade oder regelmäßig dort aufhalten9. Arbeitest du nur vor Ort, lohnt sich ein Blick auf diese Einstellung, bevor die ersten Klicks von außerhalb kommen.

Zu eng solltest du die Region aber auch nicht wählen: Bei einem sehr kleinen Umkreis oder einer sehr kleinen Region werden deine Anzeigen möglicherweise nur gelegentlich oder gar nicht ausgeliefert8. Wie oft gesucht wird und was andere für Klicks bieten, zeigt dir der Keyword-Planer für den Standort, den du auswählst10.

Schritt 4: Die richtigen Keywords und Keyword-Optionen auswählen

Bei Google Ads entscheidest du nicht nur, für welche Suchbegriffe du Werbung schalten möchtest.

Du musst auch festlegen, wie genau diese Begriffe mit den tatsächlichen Suchanfragen übereinstimmen sollen.

Dafür stehen dir drei Keyword-Optionen zur Verfügung11:

  • Weitgehend passend: Google kann deine Anzeigen auch bei Suchanfragen ausspielen, die nicht exakt deinen Keywords entsprechen, aber thematisch damit zusammenhängen.
  • Passende Wortgruppe: Deine Anzeigen können bei Suchanfragen erscheinen, die die Bedeutung deines Keywords enthalten.
  • Genau passend: Deine Anzeigen können bei Suchanfragen erscheinen, die dieselbe Bedeutung oder dieselbe Absicht wie dein Keyword haben.

Das klingt zunächst nach einer einfachen Entscheidung.

Du möchtest möglichst viele potenzielle Kunden erreichen? Dann wäre „weitgehend passend“ vielleicht die naheliegende Wahl. Google weist sie deinen Keywords sogar standardmäßig zu11.

Allerdings kann genau diese Entscheidung erhebliche Auswirkungen auf dein Werbebudget haben.

Denn je nach Keyword-Option, Suchbegriff und Kampagneneinstellung kann Google deine Anzeigen auch bei Suchanfragen ausspielen, die für dein Unternehmen weniger relevant sind11.

Deshalb solltest du deine Keywords sorgfältig auswählen und regelmäßig den Suchbegriffe-Bericht prüfen und unpassende Suchanfragen ausschließen12,13.

Und damit kommen wir zur nächsten Frage:

Welche Keyword-Option ist nun die richtige für dein Unternehmen?

Das hängt unter anderem von deinem Markt, deinem Budget, deiner Gebotsstrategie und der Qualität deiner Conversion-Daten ab. Smart Bidding etwa funktioniert laut Google am besten mit „weitgehend passend“, weil die größere Bandbreite an Suchanfragen dem System mehr Daten liefert11.

Eine pauschal richtige Einstellung gibt es deshalb nicht.

Schritt 5: Anzeigen schreiben und die Landingpage wählen

In einer responsiven Suchanzeige gibst du mehrere Anzeigentitel und Textzeilen ein. Google testet im Lauf der Zeit verschiedene Kombinationen, um herauszufinden, welche die beste Leistung bringen14. Titel und Textzeilen sollten zu den Keywords der Anzeigengruppe passen, und mit Assets ergänzt du etwa eine Telefonnummer oder Sitelinks3.

Ein Klick führt auf die Seite hinter der finalen URL, und auch die bewertet Google: Die Nutzererfahrung mit der Landingpage ist Teil des Qualitätsfaktors15. Mit hochwertigen Anzeigen und Landingpages kannst du laut Google eine höhere Position zu einem niedrigeren Preis erreichen, selbst wenn Mitbewerber höhere Gebote abgeben16. Ob aus dem Klick eine Anfrage wird, entscheidet sich auf dieser Seite. Worauf es dort ankommt, steht im Abschnitt Was finden Besucher auf deiner Website?.

Schritt 6: Budget und Gebotsstrategie festlegen

Du gibst ein durchschnittliches Tagesbudget ein3. An einzelnen Tagen kann Google bei den meisten Kampagnen bis zum Doppelten dieses Betrags ausgeben, im Monat höchstens das 30,4-Fache17. Wie du ein Budget aus deinen Zielen rechnest, steht in Was kostet Google Ads?.

Google Ads bietet dir unterschiedliche Gebotsstrategien an.

Mit „Klicks maximieren“ versucht Google, innerhalb deines Budgets möglichst viele Klicks zu erzielen18.

Mit „Conversions maximieren“ versucht Google dagegen, möglichst viele der von dir festgelegten Conversion-Aktionen zu erreichen7.

Auf den ersten Blick klingt die Entscheidung einfach.

Schließlich möchtest du neue Kundenanfragen und nicht einfach nur möglichst viele Websitebesucher gewinnen.

Also solltest du direkt „Conversions maximieren“ auswählen, oder?

Nicht unbedingt.

Denn damit Google deine Kampagnen erfolgreich auf Conversions optimieren kann, benötigt das System geeignete Signale und zuverlässig erfasste Conversion-Daten7.

Wenn du gerade erst mit Google Ads startest, liegen möglicherweise noch gar keine aussagekräftigen Daten vor.

Außerdem versucht „Conversions maximieren“, dein durchschnittliches Tagesbudget voll auszuschöpfen. Nutzt du bisher nur einen Teil davon, können deine Ausgaben mit dieser Strategie stark steigen7.

Hinzu kommt eine weitere Herausforderung:

Google weiß zunächst nur, welche Aktionen du als Conversion festgelegt hast. Nicht automatisch, welche dieser Aktionen für dein Unternehmen wirklich wertvoll sind.

Wenn du beispielsweise jeden Klick auf deine Telefonnummer als Conversion misst4, könnte Google deine Kampagnen auf möglichst viele dieser Klicks ausrichten.

Ob die Menschen anschließend tatsächlich anrufen, einen Termin vereinbaren oder Kunden werden, steht auf einem anderen Blatt.

Deshalb entscheidet neben der Gebotsstrategie auch die richtige Einrichtung und Bewertung deiner Conversions19.

Welche Gebotsstrategie für dein Unternehmen sinnvoll ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören dein Kampagnenziel, die vorhandenen Daten, dein Budget und die Art deiner Kundenanfragen.

Schritt 7: Freigabe und Bezahlung

Sobald du eine Anzeige erstellst oder änderst, prüft Google sie auf die Werberichtlinien: Anzeigentitel, Textzeilen, Keywords, Zielseite und Bilder oder Videos. Die meisten Anzeigen sind innerhalb eines Arbeitstags geprüft. Danach steht die Anzeige auf „Aktiv“ oder, bei einem Verstoß, auf „Abgelehnt“20.

Nach Googles Richtlinien müssen nach und nach alle Werbetreibenden eine Bestätigung als Werbetreibender abschließen. Danach erscheinen dein Name oder der deines Unternehmens und dein Standort in den Angaben zu deinen Anzeigen21.

Mit Cost-per-Click-Geboten zahlst du für jeden Klick auf deine Anzeige22. Bei der nachträglichen Zahlung laufen deine Anzeigen, sobald dein Konto aktiv ist und Google deine Zahlungsinformationen verarbeitet hat, bei der Vorauszahlung, sobald dein Konto ein Guthaben hat. Sollen sie noch nicht laufen, pausierst du die Kampagne2.

Nach dem Kampagnenstart

Nach der Einrichtung kann es einige Tage dauern, bis Anzeigen ausgeliefert werden, und länger, bis deine Gebotsstrategie ihre beste Leistung erreicht3.

In dieser Zeit lohnt sich der Blick in den Bericht zu Suchbegriffen: Er zeigt, bei welchen Suchanfragen deine Anzeigen erschienen sind, und was nicht passt, fügst du dort als auszuschließendes Keyword hinzu12.

Arbeitest du mit „Ziel-CPA“, achte auf die Höhe des Ziels: Ist es zu niedrig, entgehen dir unter Umständen Klicks, die zu Conversions führen könnten23. Dein Tagesbudget kannst du jederzeit anpassen24.

Deine erste Google Ads Kampagne ist eingerichtet. Aber wird sie sich auch lohnen?

Wenn du alle bisherigen Schritte umgesetzt hast, weißt du jetzt, wie du eine Google Ads Suchkampagne erstellst.

Du kannst Keywords auswählen, Anzeigen schreiben, deine Zielregion bestimmen und ein Werbebudget festlegen.

Damit hast du die technischen Grundlagen geschaffen.

Was du allerdings noch nicht weißt: Ob du mit deinen Einstellungen tatsächlich profitabel neue Kunden gewinnen kannst.

Denn dafür fehlen dir möglicherweise noch ein paar entscheidende Informationen:

  • Wie viele Menschen suchen in deiner Region überhaupt nach deinem Angebot?
  • Wie viel musst du voraussichtlich für einen Klick bezahlen?
  • Wie viele dieser Besucher könnten eine Anfrage stellen?
  • Was darf dich eine Anfrage maximal kosten?
  • Wie viele Anfragen benötigst du durchschnittlich, um einen neuen Kunden zu gewinnen?

Erst wenn du diese Zahlen kennst, kannst du besser einschätzen, welches Werbebudget sinnvoll ist und welche Ergebnisse du dafür erwarten könntest. Wie du aus ihnen rechnest, was eine Anfrage kosten darf, steht im Abschnitt Was ist dir ein neuer Kunde wert?.

Natürlich kannst du deine Kampagne auch einfach starten und die ersten Ergebnisse abwarten.

Allerdings bezahlst du dann möglicherweise erst einmal dafür, herauszufinden, ob dein Markt, dein Budget und deine Strategie überhaupt zusammenpassen.

Deshalb empfehlen wir, das wirtschaftliche Potenzial bereits vor der ersten Werbeausgabe zu prüfen.

Welche Ergebnisse sind für dein Unternehmen realistisch?

Du weißt jetzt, wie du deine erste Google Ads Kampagne einrichten kannst.

Aber welches Budget solltest du dafür einplanen? Wie stark ist deine Konkurrenz? Und wie viele neue Kundenanfragen könntest du damit tatsächlich gewinnen?

Genau das finden wir gemeinsam heraus.

Kostenlose Potenzialanalyse

Bevor du Geld für Google Ads ausgibst: Finde heraus, welche Ergebnisse realistisch möglich sind.

In unserer kostenlosen Potenzialanalyse untersuchen wir deinen Markt und entwickeln eine erste Einschätzung, ob und wie sich Google Ads für dein Unternehmen wirtschaftlich lohnen könnte.

Du bekommst also eine fundiertere Grundlage für deine Entscheidung, ob und wie du in Google Ads investieren solltest.

Kostenlose Potenzialanalyse
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Das erfährst du in 30 Minuten

  1. Wie hoch die Nachfrage nach deinem Angebot istWir prüfen, wie viele Menschen in deiner Region monatlich nach deinen Leistungen suchen.
  2. Wie stark deine Konkurrenz bei Google istWir analysieren, welche Wettbewerber bereits Anzeigen schalten und wie die Wettbewerbssituation aussieht.
  3. Welches Werbebudget sinnvoll sein könnteDu erfährst, mit welchen Klickkosten du rechnen solltest und welche Investition für deine Ziele realistisch erscheint.
  4. Wie viele zusätzliche Kundenanfragen möglich sein könntenWir erstellen eine Prognose auf Grundlage vorhandener Marktdaten und verschiedener realistischer Szenarien.

Wir betreuen pro Region und Branche nur ein Unternehmen. Ob dein Platz noch verfügbar ist, prüfen wir ebenfalls im Gespräch.

Die Quellen haben wir am 19. Oktober 2026 abgerufen.

  1. Google Ads-Konto erstellen: So registrieren Sie sich, Google-Ads-Hilfe
  2. Neue Zahlungsmethode in Google Ads hinzufügen, Google-Ads-Hilfe
  3. Suchkampagne erstellen, Google-Ads-Hilfe
  4. Conversion-Analyse, Google-Ads-Hilfe
  5. Verschiedene Möglichkeiten für das Conversion-Tracking, Google-Ads-Hilfe
  6. Anrufe über Anzeigen erfassen, Google-Ads-Hilfe
  7. Gebotsstrategie „Conversions maximieren“, Google-Ads-Hilfe
  8. Targeting auf Standorte, Google-Ads-Hilfe
  9. Erweiterte Standortoptionen, Google-Ads-Hilfe
  10. Keyword-Planer: Prognosen, Google-Ads-Hilfe
  11. Keyword-Optionen, Google-Ads-Hilfe
  12. Bericht zu Suchbegriffen, Google-Ads-Hilfe
  13. Auszuschließende Keywords, Google-Ads-Hilfe
  14. Responsive Suchanzeigen, Google-Ads-Hilfe
  15. Qualitätsfaktor für Suchkampagnen, Google-Ads-Hilfe
  16. Anzeigenauktion, Google-Ads-Hilfe
  17. Ausgabengrenzen, Google-Ads-Hilfe
  18. Klicks maximieren – Definition, Google-Ads-Hilfe
  19. Conversion-Werte, Google-Ads-Hilfe
  20. Überprüfungsprozess für Anzeigen, Google-Ads-Hilfe
  21. Advertiser verification, Werberichtlinien von Google Ads
  22. Cost-per-Click (CPC): Definition, Google-Ads-Hilfe
  23. Gebotsstrategie „Ziel-CPA“, Google-Ads-Hilfe
  24. Durchschnittliches Tagesbudget für eine Kampagne festlegen und ändern, Google-Ads-Hilfe

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